150 Jahrfeier
Alte Pausenspiele neu entdeckt – Ein Museumsraum lädt zum Mitmachen ein - Klasse 1b
- 06.07.2026 12:01
- Bilder folgen
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Schuljubiläum entstand ein besonderer Museumsraum zum Thema „Alte Pausenspiele neu entdeckt“. Ziel des Projekts war es, die Spielkultur vergangener Generationen wieder lebendig werden zu lassen und zu zeigen, dass viele Spiele von früher auch heute noch aktuell sind und Kindern große Freude bereiten.
Das Klassenzimmer der 1b verwandelte sich dafür in eine abwechslungsreiche Ausstellung mit zahlreichen Informationen, historischen Bildern und spannenden Mitmachangeboten. Die Besucherinnen und Besucher konnten auf eine kleine Zeitreise gehen und entdecken, wie Kinder früher ihre Pausen verbrachten – ganz ohne digitale Medien, dafür mit viel Bewegung, Fantasie und Gemeinschaft.
Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung waren die selbst gestalteten Informationsplakate zu verschiedenen Pausenspielen. Sie erklärten die Spielregeln, zeigten verschiedene Spielvariationen und machten deutlich, wie vielseitig und kreativ das Spielen früher war.Besonders viel Zuspruch fanden die Mitmachstationen, an denen die Gäste die alten Spiele selbst ausprobieren konnten. Beim Stelzenlaufen waren Gleichgewicht und Ausdauer gefragt, während beim Murmelspiel Geschicklichkeit und Konzentration im Mittelpunkt standen. Verschiedene Hüpfspiele sorgten für Bewegung und zeigten, dass einfache Spielideen oft besonders viel Spaß machen. Außerdem konnten die Besucherinnen und Besucher ihr eigenes „Himmel und Hölle“ basteln und direkt ausprobieren. Auch das Ringewerfen lud zum Mitmachen ein und begeisterte Kinder ebenso wie Erwachsene.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine Sammlung besonderer Spielmaterialien aus früheren Zeiten. Zu sehen waren unter anderem eine alte Spielesammlung, Anziehpuppen aus Holz, eine Kugelbahn, eine Holzeisenbahn, Kappla-Steine sowie ein historisches Formenspiel. Viele dieser Spiele werden bis heute genutzt und zeigen, dass gutes Spielzeug generationenübergreifend begeistert.
Ein weiterer Programmpunkt war ein selbst produziertes Video, das verschiedene alte Pausenspiele vorstellte. Darin wurden Spielregeln erklärt und einzelne Spiele anschaulich präsentiert. Die Hauptdarsteller waren Kinder der Klasse 1b. Das Video ergänzte die Ausstellung und bot den Gästen zusätzliche Informationen über die Spielkultur früherer Generationen.
Der Museumsraum machte deutlich, dass Spielen weit mehr ist als reine Freizeitbeschäftigung. Viele der vorgestellten Spiele fördern Bewegung, Geschicklichkeit, Kreativität und soziales Miteinander. Gleichzeitig wurde sichtbar, dass sich zwar Spielmaterialien und Freizeitgewohnheiten verändert haben, der Wunsch nach gemeinsamem Spielen jedoch zeitlos geblieben ist.
Die Ausstellung verband Geschichte mit praktischen Erfahrungen und lud dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, Erinnerungen auszutauschen und alte Spiele wieder aufleben zu lassen. So wurde der Museumsraum zu einem lebendigen Beitrag zum Schuljubiläum und zeigte eindrucksvoll, dass manche Ideen auch nach vielen Jahrzehnten nichts von ihrer Faszination verloren haben.- Zurück zur Artikelliste
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